Ihnen fehlen ein oder mehrere Zähne und Sie fragen sich, was die beste Lösung ist: ein Implantat, eine Brücke oder eine Prothese.

Zahnverlust ist weit verbreitet: 30 % der Weltbevölkerung leidet unter vollständigem Zahnverlust, und 80 % der Bevölkerung fehlt mindestens ein Zahn. Da bei einigen der traditionellen Methoden zur Rekonstruktion fehlender Zähne die verbleibenden gesunden Zähne beschliffen werden müssen, wird das Implantat oft als die optimale Behandlung angesehen.

Zu den Vorteilen von Implantaten gehört, dass sie verhindern, dass sich der Kieferknochen zurückbildet, und dass beim Einsetzen der Implantate die benachbarten Zähne nicht beschliffen werden müssen, wie dies beim Einsetzen einer Brücke der Fall ist.

Es wird oft gesagt, dass Implantate eine bessere Prognose haben als eine Brücke, und das ist absolut richtig.

Nach neuesten Untersuchungen liegt die Ausfallrate von Implantaten bei 3-5 %, während sie bei natürlichen Zähnen, die als Stütze dienen, bei über 15 % liegt. Implantate sind also eine der sichersten und akzeptabelsten Möglichkeiten, verlorene Zähne zu ersetzen.

Für das Einsetzen von Implantaten gibt es keine Altersgrenze. Nicht empfohlen werden sie bei verschiedenen Erkrankungen wie fortgeschrittener Osteoporose, unkontrollierter Diabetes und einigen schweren chronischen Erkrankungen des Herzens, der Nieren, Psychosen usw. In Fällen, in denen eine unzureichende Knochenmasse vorhanden ist, kann diese vor der Implantation wieder aufgebaut werden.